Tim Cornelißen (l.) und Thomas Bläsche haben ihre Verträge bei den Kobras um ein weiteres Jahr verlängert (Fotos: sport-meets-photographie)

Dinslaken. Ein weiterer Spieler, der das Eishockey spielen in Dinslaken erlernt und sich in der ersten Mannschaft etabliert hat, bleibt den Kobras im kommenden Jahr erhalten. Tim Cornelißen konnte von dem sportlichen Potential in Dinslaken überzeugt werden und bleibt somit ein weiteres Jahr in der Schlangengrube.

Der 21-jährige gilt als Perspektivspieler, wie auch sein Trainer Thomas Schmitz betont: „Tim ist ein Allrounder, der als Verteidiger sicherlich das größte Potential hat. Mit seinen Anlagen kann er das Dinslakener Eishockey in der Zukunft prägen. Voraussetzung ist, dass er weiterhin sehr hart an sich arbeitet.“ Dass er sowohl im Sturm, als auch in der Verteidigung eingesetzt werden kann, macht ihn umso wertvoller für die Mannschaft. Als gebürtiger Dinslakener war die Heimatnähe für Cornelißen natürlich ein wichtiges Argument für die Vertragsverlängerung: „Mit den Leuten hier macht es Spaß Eishockey zu spielen. Die letzte Saison hat mir gezeigt, dass es richtig ist, hier zu bleiben.“

“Solide, ruhig und erfahren. Er ist ein Phänomen”, beschreibt Coach Thomas Schmitz seinen Verteidiger Thomas Bläsche. Dieser wird dies in der kommenden Saison erneut unter Beweis stellen, denn er bleibt den Kobras auch in der Oberliga Saison 2015/16 erhalten. Als Mentor für die jüngeren Spieler nicht wegzudenken, zeichnet ihn außerdem seine besondere Loyalität aus. 3 Vereine in den letzten 22 Jahren Eishockey sind in fast jedem Sport eine Seltenheit geworden.

Aus dem Osten der Republik stammend, hat der Routinier seine Profi-Laufbahn bei den Schalker Haien begonnen, um später in Herne die Schlittschuhe zu schnüren. In seine mittlerweile achte Saison geht Bläsche nun bei den Kobras und wirkt dabei kein bisschen müde. Insbesondere die Rückschläge der vergangen Spielzeit motivieren den 42-jährigen noch ein weiteres Jahr zu spielen: „Verletzung und berufliche Verpflichtungen haben mich in der vergangenen Saison leider nicht so mitwirken lassen, wie ich es mir gewünscht habe. Dafür freue ich mich umso mehr zum Ende meiner Karriere nochmal in der Oberliga mit den Kobras spielen zu dürfen.“ Hoffentlich zieht sich das Ende beim gebürtigen Weißwasseraner noch etwas hin.

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