Mülheim. Seit einigen Tagen sind wieder Erstklässler im Mülheimer Stadtgebiet unterwegs. Die Polizei bittet um besondere Vorsicht und Rücksichtnahme. Gerade die Kleinen werden im Straßenverkehr sehr schlecht wahrgenommen und sind selbst noch unsicher. Helle und reflektierende Kleidung sowie leuchtende Schulranzen sind unabdingbar, damit die unerfahrenen Fußgänger rechtzeitig im Straßenverkehr gesehen werden. Die Schulwege sollten die Eltern mit ihren Kids gut trainieren. Aber auch die Polizei ist vor Ort und schaut sich das bunte Treiben an den Schulen genau an.

Immer wieder stellen die Polizisten ein regelrechtes Chaos an den Schulen fest. Viele Eltern versuchen ihre Kinder mit dem Auto möglichst nah am Klassenzimmer  abzusetzen. Denken Sie bitte daran, die Haltverbote vor Schulen dienen der Verkehrssicherheit ihrer Kinder. Halten sie nicht an Schulhof-Toren.

Kraft- und Fahrradfahrer benötigen bei angepasster Geschwindigkeit einen guten Überblick, um in einer brisanten Situation rechtzeitig reagieren zu können. Lassen Sie niemals ein Kind zur Straßenseite aussteigen. Halten Sie an einem geeigneten Ort und lassen Sie ihr Kind die letzten Meter zur Schule laufen. Fahren Sie Ihr Kind zur Schule, achten Sie auf geeignete Rückhaltesysteme. Und bitte, fahren Sie nicht auf den letzten Drücker los. Steigt man bereits gehetzt oder gestresst in ein Auto ein, fährt man alles andere als vorausschauend und rücksichtsvoll.

Gestern kontrollierte der Verkehrsdienst des Polizeipräsidiums Essen/Mülheim die Geschwindigkeiten von zahlreichen Autofahrern, die Straßen an Schulwegen nutzten. Auf Mülheims Schulwegen waren 24 Raser unterwegs. 21 von Ihnen kamen mit einem Verwarnungsgeld davon. Gegen drei Kraftfahrer leiteten die Polizisten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Auf der Kölner Straße, in der Nähe der Saarner Gesamtschule, blitzte die Polizei gegen 7.30 Uhr ein Auto mit 105 km/h. Zugelassen war hier eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Die Geschwindigkeitsübertretung wird ein Fahrverbot nach sich ziehen.

Die Polizei wird auch weiterhin auf den Straßen von Essen und Mülheim die Schulwege, insbesondere mit Geschwindigkeitskontrollen und Präsenzstreifen, fest im Blick haben. (MUe/ots).

 

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