v.l.n.R.: Klaus Stratenwerth, Leiter des Geschäftsbereichs I, Klaus Herbst, Wachleiter, Dirk Buschmann, Bürgermeister, Landrat Dr. Ansgar Müller, Roland Wolff, stellvertretender Abteilungsleiter Polizei (Foto: Polizei)

Hünxe. Donnerstag Morgen führte der Weg von Landrat Dr. Ansgar Müller ins Rathaus der Gemeinde Hünxe. Dem Chef der Kreispolizeibehörde Wesel ist es wichtig, zusammen mit den Bürgermeistern sowie Vertretern der einzelnen Städte und Gemeinden Gespräche zum Thema Sicherheit zu führen. Damit sollen nicht nur bestehende Probleme diskutiert und ausgeräumt, sondern gleichzeitig die vertrauensvolle Zusammenarbeit gestärkt werden. Begleitet wurde der Behördenleiter am Montag vom stellvertretenden Abteilungsleiter Polizei, Herrn Kriminaldirektor Roland Wolff und dem Leiter der Polizeiwache Hünxe, Herrn Polizeihauptkommissar Klaus Herbst.

In der Runde mit Bürgermeister Dirk Buschmann und dem Leiter des Geschäftsbereichs I, Klaus Stratenwerth, ging es zunächst um die Entwicklung der Kriminalitäts- und Verkehrsunfallzahlen, die durchaus erfreulich waren:

Die Anzahl aller Straftaten sank im Vergleich zu 2016 deutlich; gleichzeitig konnten jedoch auch mehr Straftaten aufgeklärt werden. Die Wohnungseinbrüche sind auch in Hünxe weiter rückläufig und dasselbe gilt ebenfalls für Diebstähle an und aus Kraftfahrzeugen, ein Trend der sich im ersten Monat dieses Jahres fortsetzt.

Dies schreibt Dr. Müller vor allem auch den aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern zu, die durch frühzeitige Anrufe Straftaten verhinderten oder sogar dazu beitrugen, dass Täter gefasst werden konnten.

“Manchmal reicht schon ein mulmiges Gefühl aus. Deshalb ist es umso entscheidender, dass den Menschen die Scheu genommen wird, den Notruf zu wählen.”, so Dr. Müller. Angesprochen wurde auch ein Sachverhalt in Hünxe, der über die Grenzen der Gemeinde Wellen schlug: Ein offensichtlicher Jagdgegner schlug mit einem Stock und einem Holzklotz immer wieder auf das Auto eines Jägers ein. An dem PKW war ein Sachschaden von über 1.000 Euro entstanden. Die Polizei befragte dazu zahlreiche Zeugen, mittlerweile ist ein Tatverdächtiger ermittelt worden.

Im Anschluss gab Landrat Dr. Müller einen Überblick über die Entwicklungen der Verkehrsunfälle in Hünxe, die wieder rückläufig sind. Hatten sich im Vorjahr noch 523 Unfälle ereignet, so waren es im Jahr 2017 insgesamt 438, wenn auch die Anzahl der Verletzten von 59 auf 72 Personen anstieg. Dr. Müller bedauerte in diesem Zusammenhang ebenfalls sehr, dass allein in Hünxe im Jahr 2017 vier Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen. Besonders tragisch: Zwei von ihnen seien noch sehr jung gewesen und hätten erst am Anfang ihres Lebens gestanden.

Als letzter Punkt standen die kommunalen Unterkünfte für Zuwanderer auf der Agenda. Erfreulicherweise ist auch hier die Lage weiterhin unproblematisch und entspannt.

Abschließend betonten die Gesprächsteilnehmer, die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit fortzusetzen. (ots)

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