v.l. Thomas Görtz, FZX-Geschäftsführer, NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, Axel Hoppe und Ralf Berensmeier am Messestand des Freizeitzentrums Xanten auf der ITB-Berlin 2019 (Foto: Freizeitzentrum Xanten GmbH)

Xanten. Ein positives Resümee zieht das Team des Freizeitzentrums Xanten (FZX) nach seiner Rückkehr von der diesjährigen Messe „ITB“, die vom 6. bis zum 10. März in Berlin stattfand. Erstmals war das FZX selbst als Aussteller mit dabei. Grundlage bildete die enge Zusammenarbeit mit Niederrhein Tourismus, dessen ‚Starker Partner‘ das FZX bereits seit vielen Jahren ist.

Am gemeinschaftlichen Messe-Counter von Niederrhein Tourismus und FZX, im Umfeld der Messehalle von Tourismus NRW, begrüßten Wilfried Meyer, der Leiter des Freizeitzentrums Xanten, sowie Stephan Tietz und Andreas Franken zahlreiche Fachbesucher. Schwerpunkt des Messeauftrittes bildete das derzeitige FZXProjekt „Gesundheitstourismus Xantener Nord- und Südsee“, das den barrierefreien Ausbau der Infrastruktur und innovative Gesundheitsangebote nach Kneipp rund um die Xantener Nord- und Südsee umfasst.

Projektvorstellung beim internationalen „Tag des barrierefreien Tourismus“
Bei der parallel stattfindenden Jahresveranstaltung „Tag des barrierefreien Tourismus“, der am 8. März von der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) und ihrem Kooperationspartner „Tourismus für Alle Deutschland e.V. (NatKo)“ zum achten Male ebenfalls auf der „ITB“ veranstaltet wurde und unter dem Thema „Zielgruppenspezifische Angebote und darüber hinaus“ stand, stellte der FZX-Geschäftsführer Thomas Görtz vom Gesellschafter Stadt Xanten, in Begleitung der FZX-Geschäftsführer Ralf Berensmeier (Kreis Wesel) und Axel Hoppe (Regionalverband Ruhr), die Idee und Maßnahmen in einer ausführlichen Präsentation als „Best-Practice“-Beispiel einem internationalen Fachpublikum vor.

Zahlreiche nach sich ziehende Gespräche und geplante Maßnahmen belegen, dass der barrierefreie Ausbau der Infrastruktur an der Xantener Südsee, ergänzt durch die Gesundheitsangebote und in Verbindung mit den weiteren touristischen Schlüsselthemen Xantens -dem Kurpark, dem mittelalterlichen Stadtkern und dem Archäologischen Park-, zu Recht auch auf Landes- und Bundesebene als besonderes Leuchtturmprojekt gelten.

Flankiert wurde der Messeaufritt des FZX vom Besuch des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministers Andreas Pinkwart. Im Gespräch mit FZX-Geschäftsführer Thomas Görtz konnten der aktuelle Projektstand und zukünftige noch notwendige Maßnahmen, wie eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit und die Gewinnung weiterer Leistungsanbieter, erörtert werden.

Zudem wurden der FZX von der DSFT drei weitere Zertifikate von „Reisen für Alle“ für die neu fertiggestellten Projektstandorte WCAnlagen Xantener Südsee „FZX – InfoCenter“, „Mast 3 Surfereinstieg“ und „Fischerhütte“ übergeben. Nach den Standorten „Plaza del Mar“ und „Pier5“, die bereits rezertifiziert sind, wurden diese neuen Standorte ebenfalls nach dem bundesweiten Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“ geprüft und zertifiziert.

Hintergrund zur Gesamtmaßnahme „Gesundheitstourismus Xantener Nord- und Südsee – ‚Reisen für alle‘“
Im Zeitraum 2017 bis 2019 wird das Freizeitzentrum Xanten, unterstützt durch das Land Nordrhein-Westfalen, den öffentlichen Erlebnisraum an der Xantener Nord- und Südsee weiterentwickeln. Basierend auf den fünf Säulen der Gesundheit nach Kneipp Wasseranwendung, Lebensordnung, Heilpflanzen, Bewegung und Ernährung – werden rund um die Xantener Nord- und Südsee Standorte entstehen. Sie werden durchgehend barrierefrei ausgebaut und bieten für alle Menschen vielfältige Möglichkeiten der Begegnung und Nutzung am und im Wasser. Der zentrale Platz am FZX InfoCenter dient als einladender Start-, Ziel- und Treffpunkt für alle Gäste. Auch das Rad- und Wanderwegenetz wird um barrierefreie öffentliche WC-Anlagen ergänzt. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rd. 3,7 Mio. Euro.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Ausbau innovativer Gesundheitsangebote an der Xantener Nord- und Südsee. Zugleich wird damit die Einbindung des beliebten, 245 ha großen Wasser- und Freizeitareals am Niederrhein in das Gesamtangebot des anerkannten Luftkurortes Xanten verstärkt. Der Standort gewinnt damit auch im gesamtstrategischen Tourismus- und Freizeitkonzept Nordrhein-Westfalens weiter an Attraktivität.

Durch die Ergänzungsangebote wird eine nachhaltige Entwicklung der bereits realisierten Freizeitangebote, wie etwa dem Hafen Xanten, unterstützt. Sie wurden im Vorfeld von Fachleuten der Nationalen Koordinierungsstelle Tourismus für Alle (NatKo) analysiert und werden im Rahmen des deutschlandweiten Projektes „Reisen für Alle“ zertifizierte Barrierefreiheit bieten, was zugleich auch einer sich weiter wandelnden demographischen Situation Rechnung trägt.

Dem Förderprojekt vorausgegangen war ein Workshop-Prozess, bei dem neben den Gesellschaftern und angegliederten Institutionen auch externe Partner und Verbände gemeinsam Möglichkeiten zur Zukunftssicherung des Freizeitzentrums als öffentliche Einrichtung entwickelt haben.

Vom 6. bis zum 10. März 2019 fand die diesjährige Ausgabe der ITB in Berlin statt. Mit rund 160.000 Besuchern in diesem Jahr -davon rund 113.500 Fachbesucher- ist die ITB seit über 50 Jahren die Weltleitmesse der internationalen Tourismusindustrie.

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