v.l. Dr. med. Daniel Busse, Oberarzt in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und Oberarzt und Kinderorthopäde Dr. med. Matthias Hövel (Fotos: stephan eichler)

Essen. Knick-Senk-Füße, Klumpfüße, Spreizfüße oder Fersenschmerzen können unbehandelt bei Kindern und Erwachsenen zu dauerhaften Schäden und starken Beschwerden führen. Experten der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie informieren am Mittwoch, 21. August 2019, im Alfried Krupp Krankenhaus über moderne chirurgische Behandlungsmethoden und nehmen sich viel Zeit für Fragen aus dem Publikum.

Studien gehen davon aus, dass jeder zweite Erwachsene im Laufes seines Lebens Probleme mit seinen Füßen bekommt. Doch diese sind selten angeboren. “Der menschliche Fuß ist eigentlich für ein bewegtes Leben ausgelegt”, sagt Dr. med. Daniel Busse, Oberarzt in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Viele Fußprobleme entstehen durch eine ungünstige Kombination aus Veranlagung und Lebensstil: Wir sitzen zu viel und tragen zu oft schlechtsitzende Schuhe. Im Laufe der Zeit können sich dann Platt-, Knick-Senk- oder Spreizfüßen ausbilden. Auch Zehen- und Fersenschmerzen sind weit verbreitet. Diese kann man heutzutage jedoch mit modernen Methoden gut behandeln.“

Etwa zwei von 1000 Kindern kommen mit einer auffälligen Fehlstellung der Füßchen zur Welt. „Hier ist es wichtig, frühzeitig mit einer Therapie zu beginnen und diese kontinuierlich fortzuführen so Oberarzt und Kinderorthopäde Dr. med. Matthias Hövel. „Unser Ziel der Therapie ist es, die Fußfehlstellungen und -verformungen auszugleichen, damit die Babys unbeschwert laufen lernen können.

Über Fußdeformitäten beim Kind und beim Erwachsenen informieren Oberarzt Dr. med. Matthias Hövel und Oberarzt Dr. med. Daniel Busse am 21. August 2019, um 16.00 Uhr, in einem Patientenseminar.

Veranstaltungsort ist der Berthold Beitz Saal im Alfried Krupp Krankenhaus, Alfried-Krupp-Straße 21, 45131 Essen. Eine Anmeldung ist im Sekretariat unter der Telefonnummer 0201 434-2540 erforderlich.

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