Der Rennwagen des HSNR-Racing-Teams beim Rennen in Tschechien (Foto: privat)

Krefeld. Am Montag ist das HSNR-Racing der Hochschule Niederrhein nach Krefeld zurückgekehrt. Hinter dem Team liegen zwei harte Rennen in Österreich und Tschechien, an denen sie im Rahmen der Formula Student, einem internationalen Konstruktionswettbewerb, teilgenommen haben.

Auf dem Red-Bull-Ring im österreichischen Spielberg erreichte das Team der Krefelder Nachwuchs-Ingenieure Platz 19 von 34. In Tschechien auf dem Autodrom in Most war es am Ende Platz 15 von 36. Bis auf dem „Endurance“, dem Langstreckenrennen über 22 Kilometer, ist das HSNR-Racing Team in den übrigen Disziplinen durchgefahren. Ein besonderes Highlight gibt es mit dem vierten Platz in der Kategorie „Engineering Design“ zu vermelden, die die ingenieurstechnische Gesamtkonzeption würdigt.

Projektbetreuer Prof. Dr. Michael Heber bewertet die Saison sehr positiv; „Die Studierenden haben auch in diesem Jahr wieder einen sehr guten Wagen konstruiert, und trotz etwas Pech sehr gut abgeschnitten. Sich gegen viel größere Hochschulen international auf diesem Niveau zu behaupten ist für eine Hochschule unserer Größe und ohne Vertiefung im Bereich Fahrzeugtechnik schon sehr beachtlich. Sehr viele Dinge bringen die Studierenden sich mit großem Engagement selber bei und genau deswegen sind Sie als spätere Mitarbeiter so begehrt.“

Teamleiter Chris Jakubowski sieht die Saison ebenfalls positiv; „Der vierte Platz im Engineering Design zeigt, dass wir uns Jahr für Jahr verbessern. Es zeigt auch, dass der Wagen auf einer sehr guten Basis steht, die es in der Zukunft zu verbessern gilt.“

In den 1980er-Jahren wurde die Formula-Student eben hierfür eingeführt; den Studierenden neben dem theoretischen Wissen auch die in der Wirtschaft notwendige Praxiserfahrung mitzugeben, Projekt- und problemlösungsorientiert zu arbeiten. Das Team der Hochschule Niederrhein besteht aus rund 40 Studierenden, die primär aus den Fachbereichen Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik und Informatik stammen. In Österreich waren 35, in Tschechien 27 Studierende dabei.

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