Die Idee zum Mal-Atelier und zu der Vernissage hatte Maria Doumbaki schon seit längerem – die Kinder zeigten ihre kreativen Fähigkeiten (Foto: DRK-Schwesternschaft Krefeld)

Krefeld. „Wir wollten das künstlerische Potenzial unserer Kinder zeigen: Wie großartig sie mit ihren Mitteln die Welt gestalten können“ – Maria Doumbaki, Leiterin der „Libellen-Gruppe“ im stups-KINDERZENTRUM, ist begeistert von den Ergebnissen der ersten Mal-Werkstatt der Kita.

Das Erzieherinnen-Team in der integrativen Kita hatte im Frühjahr erstmals ein Mal-Atelier eingerichtet und die Kinder bei der Erstellung ihrer Bilder begleitet. Alle Bilder wurden jetzt in den Fluren des Kinderzentrums zur Vernissage ausgehängt. Die Kunstwerke der Kids waren vielfältig – von kleinen Formaten mit viel Glitzer wie bei Melek und Lea über knallige Großformate bis hin zu Lehmbildern.

Henri war offensichtlich ein Fan der Farbe rot und Carina hatte sich zu ihrem Bild gleich eine Geschichte ausgedacht: Ein kleines Monster, das Geburtstag hat und einen Schokokuchen draußen auf der Wiese bekommt. Lucas war offensichtlich ein Sci Fi-Fan und malte ein Raumschiff im Weltall mit Sternenhimmel – um nur einige Beispiele zu nennen.

Ein Jugendlicher aus dem Kinderhospiz zeichnet stundenlang nach Vorlagen und hatte Szenen aus der Harry Potter-Welt mit Buntstift mit einer sehr exakten Strichführung nachgezeichnet, „das ist deswegen so beeindruckend, weil der Junge stark körperlich eingeschränkt ist und nur noch die Arme frei bewegen kann“, erklärt Nancy Gasper, die Leiterin des stups-KINDERZENTRUMs.

InfoKlick: www.drk-schwesternschaft-kr.de

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