(Foto: TSP / Motorracetime.de)

Duisburg. Auf dem Nürburgring fanden die Läufe neun und zehn der ADAC GT Masters vor über 18.000 Zuschauern statt. In den beiden Qualifikationssitzungen lief es für den Piloten Maximilian Götz vom AMC Duisburg e.V. mit seinem Partner Indy Dontje in der gelben Mamba nicht optimal.

In einem einmal mehr enorm ausgeglichenen Qualifikationstraining, in dem ihm lediglich vier Zehntelsekunden zur Pole Position fehlten, hatte Dontje die „MANN-FILTER Mamba“ mit der 47 auf den 13. Startplatz gestellt. „Ich hatte ein bisschen Pech, weil ich auf meiner ersten schnellen Runde von den roten Abbruchflaggen gestoppt wurde und gegen Ende in Verkehr geriet“, erzählte der Niederländer. Im Startgetümmel der 31 GT3-Boliden von sieben verschiedenen Marken kam der Niederländer sauber durch, kehrte als Zehnter aus der ersten Runde zurück, machte in der Folge mit einem starken Manöver eine weitere Position gut und übergab den gelb-grünen Mercedes-AMG GT3 auf Rang 9 liegend an Partner Maximilian Götz, der sich in der Folge in bewährter Manier auf den Vormarsch begab. Bis ins Ziel war der Pilot des AMC Duisburg über weite Strecken der schnellste Mann auf der 3,6 Kilometer langen Strecke, verkürzte den Rückstand zur Spitze sukzessive und überholte in eindrucksvoller Manier noch drei Konkurrenten. „Das Auto war richtig gut, Jungs wie Asch oder Vanthoor überholt man ja nicht einfach so“, freute sich Maximilian Götz.

Nachdem ihm im nassen Qualifying am Sonntagmorgen keine perfekte Runde gelungen und er so nur von Position 12 aus ins Rennen gegangen war, legte Götz nach dem Start los wie die Feuerwehr, überholte zwei gegnerische Fahrzeuge und übergab die „MANN-FILTER Mamba“ als eines der letzten Autos im Feld kurz vor dem Schließen des Boxenstoppfensters an Dontje, der auf Position 8 wieder auf die Piste ging und nahtlos an die angriffslustige Fahrweise des Teamkollegen anknüpfte. Bis ins Ziel überholte der Niederländer weitere zwei Fahrzeuge und brachte den gelb-grünen Boliden als Sechster ins Ziel. Weil vor ihnen ein nicht punktberechtigtes Fahrzeug abgewunken wurde, kassierten Götz/Dontje wie am Vortag die Punkte für Rang 5.

„Keine schlechte Ausbeute, aber auch nicht das, was wir uns vorgestellt hatten“, gestand Routinier Götz. „Im Rennen lief es wieder super, wir haben viele Positionen gut gemacht. Wir hatten wie gestern den Speed, um aufs Podium zu fahren. Aber das nützt in diesem starken Feld halt nichts, wenn das Qualifying nicht perfekt läuft. 22 Punkte insgesamt an diesem Wochenende – das nennt man Schadensbegrenzung.“ Stallgefährte Dontje stimmte zu: „Wir waren im Rennen richtig gut unterwegs, das Auto war klasse, ich hatte tolle Kämpfe, es hat riesig Spaß gemacht. Zweimal Platz 6 ist nicht schlecht. Aber es ist nicht da, wo wir hinwollten.“

Weiter geht es mit der ADAC GT Masters am zweiten Septemberwochenende auf dem Hockenheimring.

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