(Foto: Polizei)

Essen. Die Essener Polizei bedankt sich bei vielen tausend Besuchern des heutigen (24. August) Polizeifestes und bei den Nachbarn und Anwohnern für ihre Bereitschaft, die damit verbundenen Unannehmlichkeiten zu ertragen.

Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss zur 110 Jahr Feier des Essener Polizeipräsidiums an der Büscherstraße in Rüttenscheid. Gemeinsam mit den Partnern, u.a. der Feuerwehr, den Johannitern, der DEKRA, dem Polizeisportverein und etlichen anderen Ungenannten, hatten viele fleißige Hände Stände, Hüpfburgen, Fahrzeuge und Aktionsflächen auf einigen tausend Quadratmetern vorbereitet und garantierten in den folgenden sieben Stunden einen reibungslosen Ablauf.

Der Essener Polizeipräsident Frank Richter begrüßte bereits kurz nach dem Start viele hundert Gäste, darunter auch den Innenminister des Landes, Herbert Reul und die Oberbürgermeister aus Essen und Mülheim/Ruhr, Thomas Kufen und Ulrich Scholten. Mit ihrer Teilnahme und ihren Worten zollten sie ihre Wertschätzung für die Arbeit des Polizeipräsidiums und dessen Mitarbeiter.

Von einem Dach im Innenhof entfalteten die Höhenretter der Feuerwehr und Beamte des Essener Spezialeinsatzkommandos (SEK) ein Banner mit dem für das Ruhrgebiet bekannten Gruß: “Herzlich Willkommen – 110 Jahre – Glück Auf!”

Uniformierte und zivile Polizisten sorgten rundum für die Sicherheit etlicher tausend Besucher, nicht wenige der Beamten hatten vorsorglich ihre Familien zur Unterstützung mitgebracht. Dienstlich zum Einsatz kam kein Polizist, wie die Einsatzleitstelle auf ausdrückliche Nachfrage und Recherche klar stellte. Jedoch waren alle Helfer mehr als einsatzwillig, wenn es darum ging, mit Kindern zu malen, zu spielen oder spannende Fragen zu beantworten.

Auch die Größeren kamen nicht zu kurz, sie schauten den Vorführungen der Diensthundestaffel auf der Wiese am Haumannplatz zu, wenn es für die vierbeinigen Kollegen darum ging, versteckte Sachen zu suchen oder Bösewichte aufzuhalten. Direkt daneben überzeugte die Landesturnriege mit ihren akrobatischen Einlagen und die Selbstverteidigungstrainer zeigten in kraftvollen Aktionen, wie sie Übeltäter überwältigen. Enttäuscht könnten einige Erwachsene an der Büscherstraße gewesen sein. Denn nur die Kleinen, die bei etwa 30 C Grad wacker den schweren Hindernisparcour mit Rollern und Rädern bewältigten, bekamen anschließend den begehrten Kinderführerschein.

Das polizeiliche Glücksrad musste einspringen, den Strom der vielen interessierten Besucher zu begrenzen, die gerne einen Blick hinter die Gitterstäbe des Polizeigewahrsams oder hinter die Panzerglastüren der Einsatzleitstelle werfen wollten. Einigen hundert Besuchern war das Glücksrad hold, sie durften in den gesicherten Bereich.

In das Lachen und Stimmengewirr tausender Besucher und stimmungsvoller Orchestermusik erlebten diese Gäste zeitgleich die Routine der Einsatzleitstelle hautnah, wo die Polizisten zeitgleich hilfesuchenden oder verzweifelten Menschen am anderen Ende der Notrufleitungen halfen. Denn auch in solch ausgelassenen Situationen gilt für die Polizei: Sicherheit immer zu 110%- gibt’s garantiert unter 110! (ots)

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