(Symbolfoto)

Düsseldorf. Über 20 Fahrzeuge einer Hochzeitsgesellschaft wurden gestern Mittag, (8. September 2019, 13.00 Uhr) nach Blockaden der Münchener Straße und des Südrings, angehalten und kontrolliert.

Zeugen berichteten, dass sie mit ihren Fahrzeugen vom Südring auf die Münchener Straße auffahren wollten. Vor ihnen befanden sich mehrere Autos, die durch eingeschaltetes Warnblinklicht, Fahrzeugschmuck und fortwährendes Hupen als Hochzeitskolonne identifizierbar war. Die Kolonne blockierte beide Fahrstreifen der Münchener Straße und bremste den Verkehr aus. An der Ausfahrt Urdenbach sammelte sich die Kolonne auf dem rechten Fahrstreifen und bremste den Verkehr bis auf 40 km/h herunter (bei erlaubten 100 km/h). Durch das Geschwindigkeitsgefälle entstanden teilweise gefährliche Situationen in diesem Bereich. Auf der Franz-Liszt-Straße konnte das erste Fahrzeug der Hochzeitsgesellschaft durch Einsatzkräfte identifiziert werden. Vor diesem Auto befand sich eine fünfköpfige Blaskapelle. Die nachfolgenden Fahrzeuge der Hochzeitsgesellschaft standen auf der Südallee und in der Ausfahrt der Münchener Straße.

Nachfolgende Streifenteams mussten hierdurch bedingt die Südallee in Richtung Koblenzer Straße sperren. Ein weiterer Streifenwagen sperrte die Südallee ab der Franz-Liszt-Straße in Richtung Wittenberger Weg. Die Ausfahrt Urdenbach musste ebenfalls abgesichert werden. Die Mitglieder der deutsch / serbisch / türkischen Hochzeitsgesellschaft wurden im Bereich der Franz-Liszt-Straße und der Südallee kontrolliert. Gegen 16 Fahrzeugführer wurden Strafanzeigen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Nötigung, sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen geschrieben. (ots)

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