Die Hopfenbuche wird angegossen. vlnr: Eva Kähler-Theuerkauf, H. Christian Leonhards, Dr. Ansgar Müller, Ursula Heinen-Esser, Dr. Christoph Landscheidt, Jürgen Winkelmann, Heinrich Sperling und Frank Tatzel (Foto: Imma Schmidt, Laga Kamp-Lintfort 2020)

Kamp-Lintfort. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Ursula Heinen-Esser, besuchte vorgestern Nachmittag, Montag, 9. September, das künftige Laga-Gelände. Sie übernahm die Baumpatenschaft für eine Hopfenbuche, die auf dem Quartiersplatz im Zechenpark steht.

Sie freue sich sehr, nun einen ersten Blick auf das künftige Laga-Gelände werfen zu können, sagte sie. Sie sei „beeindruckt, wie positiv sich das Gelände bereits entwickelt“ habe. „Hier in Kamp-Lintfort wird die Landesgartenschau dazu genutzt, das Herz der Stadt neu zu gestalten”, betonte Heinen-Esser: Man könne erahnen, „welch gewaltiger Umwandlungsprozess stattfindet.“ Sie freue sich, dass die Landesregierung dabei helfen könne. Gartenschauen seien ihr ein „Herzensanliegen”, so die Ministerin weiter – sie sind ein „hervorragendes Instrument“, um „den Blick der Besucherinnen und Besucher in einem positiven Umfeld für die Bedeutung von Grün zu schärfen.“

„Es ist beeindruckend, wie sich die Stadtgesellschaft diesen Raum zurückerobert“, lobte auch Dr. Ansgar Müller, der Landrat des Kreises Wesel, das breite ehrenamtliche Engagement der Kamp-Lintforter für ihre Laga, mit Blick auf den Zechenpark. Dass der Zuschlag für die Laga nach Kamp-Lintfort gegangen sei, werte er denn auch als „Wertschätzung“ für genau dieses Engagement. „Die Kamp-Lintforter stehen wirklich hinter dem Projekt“, bestätigte diese Einschätzung auch Prof. Dr. Christoph Landscheidt, der Bürgermeister KampLintforts. So sei beispielsweise die Resonanz auf das Angebot der öffentlichen Baustellenführungen beeindruckend – Hunderte kämen.

„Wir freuen uns daher sehr, dass die Ministerin uns heute besucht hat!”, sagte Landscheidt.

Den aktuellen Sachstand der Baumaßnahmen und Pflanzungen erläuterte Heinrich Sperling, der Geschäftsführer der Laga GmbH. Die Hopfenbuche habe die Laga deswegen für die Patenschaft ausgesucht, weil der Baum „stadtklimafest“ und „anpassungsfähig“ sei, so Sperling. Die aktuellen klimatischen Veränderungen verlangten nach einer Auswahl von Arten, die „Hitze und trockene Luft ertragen“.

„Wir werden pünktlich fertig!“, versicherte Martin Notthoff, ebenfalls Laga-Geschäftsführer. „Ich drücke Ihnen ganz fest die Daumen, dass alles termingerecht fertig wird“, so Heinen-Esser. Und sie bat alle, sich „ganz fest“ anzustrengen, „um dieses gemeinsame Ziel auch zu erreichen!“

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